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Wie entsteht eine handgefertigte Tasse Maříž

Wie entsteht eine handgefertigte Tasse Maříž

Wenn man „keramische Tasse“ sagt, viele Leute stellen sich den schweren braunen Milchtopf vor, in den die Dorf-Hausfrauen anfangs des vorigen Jahrhunderts Milch gemolken haben. Am Anfang war es sicherlich so, dennoch im Laufe der Jahren, wenn die Leute größeren Nachdruck darauf gelegt haben, das die praktischen Sachen auch schön sein sollen und Ihre Seele somit glücklich machen, begann man etwas eine Keramik herzustellen. Diese Keramik war leichter und man begann die Oberfläche mit sog. Glasur aufzubereiten, dank deren man die Oberfläche mit vielen schönen und bunten Motiven schmücken konnte. Aber jetzt sind wir schon im Voraus. Lieber alles der Reihe nach. Bevor man nämlich aus einem Stück Ton eine Tasse macht, muss man viel Handarbeit und Zeit ausgeben. Also von Anfang an. .

POD d×bßn malovßnÝ.jpgAm Anfang des Ganzen ist ein Tonklümpchen, groß ungefähr wie ein Apfel. Dieser Ton ist ein Lehm-kies Gemisch des Lehms, Sands und Wasser. Aus dem Ton ziehen sozusagen die geschickten Hände der Keramikerin auf der rotierenden Töpferscheibe den Körper der Tasse, den sie dann mit dem Griff ergänzt. Die Roh-Tasse trocknet mindestens eine Woche auf der Luft und danach brennt man die Tasse in einem Keramik-Ofen auf 950°C ab. Nach ca. 8 Stunden des Branden und Abkühlen ist die Hälfte des Zaubers fertig...die Tasse ist zum ersten Mal abgebrannt. Sie bekommt jetzt eine orange Farbe, Festigkeit und Haltbarkeit und ab diesem Zeitpunkt gehört ihr der Name – Keramiksplitter – was der echte Fachbegriff ist. Auf den Keramiksplitter wartet jetzt eine Oberflächenaufbereitung, er wird ganz in eine weiße Glasur eingetaucht, was ein Gemisch von fein zermahlenen Kieseln ist. Des Weiteren wandert die eingetauchte Tasse unter die Hände unseren Malerinnen, die schon die Farbglasuren vorbereitet haben, die oft nach vielen Experimenten speziell in verschiedene Abtönungen gemischt wurden. Jede Malerin haucht in die originellen Motive dankt der Malerei ein Stück von ihrer Persönlichkeit, Seele und Leben ein und somit entstehen originelle Autorenwerke. Die Malerinnen benutzen verschiedene Maltechniken, die bekannteste ist die klassische Malerei und gravierte oder Kratztechnik. Sobald die Malerinnen die letzten Pinselstriche beenden, wandern die Tassen zweites Mal in den Keramik-Ofen. Da brennen die dieses Mal auf 1050°C ab und nach weiteren 8 Stunden des Branden und Abkühlen ist der Werk fertig. Vor uns steht eine originelle, schön bemalte bunte Tasse, auf die jetzt eine Etikette über Unschädlichkeit der Farben, Möglichkeit der Verwendung in der Spülmaschine, im Ofen oder in der Mikrowelle geklebt, und dann kann die Tasse verkauft werden. Auf dieser Art und Weise wird jedes Stück der Maříž Keramik so gefertigt, dass wirklich jedes Stück gute Laune, Freude und Lächeln unterstützt.

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Als ob auch nicht, wenn in der Keramik die Energie tausender Berührungen der Leute, die ihre Arbeit mit Liebe und Begeisterung ausüben, versteckt ist.


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